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Allgemein

Doppelte Botschaften als Werkzeug für Eltern-Kind-Entfremdung (EKE/PAS)

20. April 2021

Ich tue doch nun wirklich alles!“

So oder so ähnlich werden Sie es kennen: Die Aussagen entfremdender Elternteile. Diese Elternteile betonen gern (und in der Regel mit einer ordentlicher Portion latenter seelischer Befriedigung), dass sie doch alles im Sinne der Bindungstoleranz tun würden. Richtig Mühe würden sie sich geben. Aber das Kind wolle nun mal von selbst nicht (Vgl. Artikel:Ich habe ja gefragt. Das Kind will aber von selbst nicht!“).
Im Universum der Entfremderinnen und Entfremder heißt es: Das Kind habe von selbst erkannt, wer der bessere Elternteil sei. Das Kind habe sich entschieden. Kindermund tue Wahrheit kund, ja, das Kind habe schon in seinem zarten Alter erkannt, was für ein übler Mensch der andere Elternteil sei. Und die Konsequenz dessen sei eben, dass das Kind von selbst den Vater/die Mutter ablehne.
Ja, ganz von selbst. Das habe der andere Elternteil nun davon. Es sei nur die Konsequenz seines eigenen Handelns, die Gerechtigkeit siege nun mal immer.

In dem vorliegenden Artikel werde ich die Entfremdungstechnik der Doppelbotschaften (Engl.: double-bind) vorstellen, die eine essentielle Rolle im Prozess der Eltern-Kind-Entfremdung spielen kann.

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Inhalt:
1. Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.
2. Was vs. Wie – „Guter“ Inhalt, schlechte Form

3. (Aus)Wirkung der Doppelbotschaften

4. Klare Kommunikation als Basis der Bindungsfürsorge

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1. Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.

Die Besonderheit dieser Entfremdungstechnik liegt darin, dass sie nach Außen den Eindruck erweckt, als würde der entfremdende Elternteil tatsächlich alles für die Bindungstoleranz tun. Für ein ungeübtes Auge – oder für ein durchaus geübtes und sogar fachlich geschultes Auge, das jedoch aus bestimmten Beweggründen lieber nur die Oberfläche zur Kenntnis nehmen möchte – entsteht hier der Eindruck einer vollkommen weißen Weste.

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Bild von Alexandra auf Pixabay
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Dass das Innenfutter dieser Weste eine häufig giftige, pathogene Mischung aus eigener unverarbeiteter Lebensgeschichte, der Unfähigkeit eines konstruktiven Umgangs damit und der Kanalisierung in Form von induzierter Entfremdung ist, ist auf den ersten Blick (und häufig auch den zweiten oder auch auf den dritten Blick) nicht ersichtlich. Die Tatsache, dass es das Innenfutter ist, macht es den Entscheidungsträgern und Verantwortlichen auch leichter, so zu tun, als wäre dieses Futter gar nicht da – insbesondere dann, wenn es zu brenzlig wird.
Es ist schließlich nur das Futter. Unsichtbar eben. 

Falls doch eine Naht reißt und der Dreck sichtbar wird, kann ein entfremdender Elternteil immer überzeugend dagegen argumentieren. Schließlich sind Tatsachen nun mal Tatsachen. Man tue eben doch schon alles. Zum Beispiel dies oder jenes, all das habe man getan, um die Bindung zum anderen Elternteil zu fördern. Und wenn das keine Bindungstoleranz sei, dann wisse man nicht.
So oder ähnlich wird von Anwälten der Entfremderinnen und Entfremder argumentiert, um zu belegen, dass der entfremdender Elternteil erziehungsfähig sei und keine Gefahr für das (in diesem Fall seelisch-psychische) Kindeswohl darstelle.

2. „Was“ versus „Wie“ – „Guter“ Inhalt, schlechte Form.

Inhaltlich kann es alles Mögliche sein, was als Argument für die vermeintliche Erziehungsfähigkeit, die Bindungstoleranz und die Großartigkeit des entfremdenden Elternteils aufgeführt wird. Das Tückische daran: Es werden tatsächlich Dinge benannt, die zweifelsohne vom entfremdenden Elternteil getan worden sind und kontinuierlich getan werden, um – seiner Aussage nach – die Bindung scheinbar zu erhalten oder gar zu fördern.

Der grundlegende Fehler, der an dieser Stelle aus meiner Sicht von Gerichten und Verfahrensbeiständen gemacht wird, ist, dass lediglich auf das „Was“ geachtet wird, d.h. nur auf die Tatsache, dass etwas stattgefunden hat bzw. eingeleitet, vollzogen, geschehen ist.
In der Regel wird jedoch nicht auf das „Wie“ geschaut – doch genau dieses Wie entscheidet über die Qualität und vor allem über die Aufrichtigkeit der Bemühungen eines Elternteils, die Bindung zum anderen Elternteil zu fördern.
Mehr noch: das Wie kann darüber entscheiden, wie die Botschaft vom Kind aufgenommen, verstanden und verarbeitet wird.

Eine unklare, doppeldeutige Art zu kommunizieren verwirrt und verunsichert das Kind. Sie bewirkt, dass das Kind aus Unsicherheit heraus alles versucht, um es diesem Elternteil recht zu machen – sei es, sich zu bemühen, die völlig gegensätzlichen, absurden Aufforderungen zu erfüllen, die aus der Botschaft hervorgehen.
Die daraus resultierende Überforderung bewirkt, dass das Kind sich eher von dem andren Elternteil distanziert, also jenem Elternteil, dem all diese „Bindungsförderung“ gilt, da es merkt, dass es den manipulierenden Elternteil nie zufriedenstellen kann – egal, was es auch tut.
Damit hat der entfremdende Elternteil sein Ziel erreicht. Und zwar perfekterweise so, dass das Kind selbst die Kontakte zum anderen Elternteil reduzieren oder abbrechen möchte. Der entfremdende Elternteil trägt auf den ersten Blick keine Verantwortung dafür, denn er war es schließlich nicht. Es war das Kind selbst.
Der entfremdende Elternteil schiebt damit die Verantwortung auf das Kind.
Der Anschein, dass das Kind den Kontakt von selbst abbrechen will, ist damit häufig perfekt, denn kaum jemandem fällt die Unstimmigkeit der Botschaften und die damit erzielte Wirkung auf das Kind auf.

Eine Bemühung, die Bindung zum anderen Elternteil zu erhalten und zu fördern ist nur dann aufrichtig, sinnvoll, zielführend und gesund, wenn die verbale Botschaft (das, was gesagt wird) mit der nonverbalen Botschaft (mit dem, wie es gesagt wird) übereinstimmt. Eine ehrliche, aufrichtige Botschaft, die auf allen Kanälen der Kommunikation zeitgleich ohne Widersprüche vermittelt wird.
Wird eine Botschaft jedoch nur auf der verbalen Ebene scheinbar positiv vermittelt, auf den übrigen Kanälen (nonverbal, paraverbal) jedoch torpediert, handelt es sich um eine typische Doppelbotschaft, eine Art der psychologischer Manipulation, bei der sich der Empfänger der Nachricht – in diesem Fall das Kind – wie im falschen Film vorkommt, weil es seiner Warhnehmung nicht mehr trauen kann. Egal, was es anschließend tut, es fühlt sich schlecht an und wirkt sich schlecht auf die Stimmung aus.

Um eine Doppelbotschaft handelt es sich dann, wenn der verbale Anteil der Kommunikation, also das Gesagte (das „Was“) nicht mit den übrigen Ebenen übereinstimmt, also mit dem non- und paraverbalen Anteil (mit dem „Wie“).

Wenn also ein Elternteil bei der Übergabe des Kindes „Viel Spaß beim Papa/bei Mama“ sagt, dies jedoch mit einer zitternden, brechenden Stimme und dabei das Kind krampfhaft und mit Tränen in den Augen an sich drückt – versendet er eine typische Doppelbotschaft, um ein Verhalten beim Kind zu erzwingen.
Der geäußerte Wunsch nach Spaß widerspricht der Körperhaltung und der allgemeinen Stimmung dieser Botschaft. Die gesamte Haltung und Stimmung schreien nämlich förmlich: „Ich wünsche dir zwar viel Spaß, aber du siehst ja selbst, wie unglücklich und traurig ich jetzt bin. Wenn du mich also liebst, gehst du nicht. Oder hast gefälligst solidarischerweise keinen Spaß“.
Doppelbotschaften treiben Kinder in den Loyalitätskonflikt oder verstärken diesen.

Als Erwachsener erkennt man eher den Trick dahinter.  Hin
und wieder kursieren schließlich solche Geschichten schon mal als Witze, wie der
Witz über die Schwiegermutter, die ihrem Schwiegersohn zwei Kravatten zu
Weihnachten schenkt. Der Schwiegersohn probiert gleich eine der
Kravatten an, daraufhin zischt seine Schwiegermutter: „Die andere
gefällt dir wohl nicht?“.

Als Erwachsener reagiert man eher mit einem nüchternen „Willst du mich veräppeln?“ oder einer ähnlichen Frage, die zum Zweck hat, die Manipulation zu enttarnen.

Vielleicht haben Sie aber auch schon im realen Leben eine solche oder ähnliche Situation erlebt. Vielleicht war es sogar der Grund, warum Sie sich von ihrem damaligen Partner/Partnerin getrennt haben. Ein solches Verhalten ist auf Dauer nicht auszuhalten, weil man sich ständig fragt, was man bloß falsch gemacht hat. Mehr noch: man bekommt das Gefühl, dass alles, was man hätte tun können, ohnehin falsch wäre. Irgendwann, mit etwas Glück, kommt man auf den Gedanken, das es nichts mit einem selbst zu tun hat.

Ein Kind, das noch nicht auf eine lange Lebenserfahrung zurückblicken und den Trick nicht entlarven kann, fühlt m sich extrem verunsichert und denkt, dass mit ihm selbst etwas nicht stimmt. Um dieses Gefühl zu verstehen und zuzuordnen sucht ein Kind nach Erklärungen – fatalerweise in der Regel bei der nächsten verfügbaren Person, also beim Verursacher/bei der Verursacherin selbst – was dazu führt, dass das Kind dieser Person immer stärker bis irgendwann vollständig ausgeliefert ist und alles tut, um sie zufriedenzustellen. Was tragischerweise nie erreicht werden kann.

Die Doppelbotschaften können sehr unterschiedliche, auf den ersten Blick durchaus positive Inhalte besitzen. Die Form ist allerdings der Unterschied, der den Unterschied macht.

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Bild: (c) www.anna-pelz.de

3. (Aus)Wirkung der Doppelbotschaften.

Doppelbotschaften (auch: Doppelbindung) bilden eine Form der psychischen Manipulation. Es handelt sich um ein dysfunktionales (auf Dauer krankmachendes) Kommunikationsmuster, welches typisch für gestörte Beziehungen sein kann oder ihre Entstehung begünstigen kann.

Der Name bezieht sich auf die Reaktionen, die nach einer solchen Doppelbotschaft erfolgen können. In der Regel gibt es darauf tatsächlich zwei mögliche, gleichzeitige Reaktionen. Dabei sind sie vollkommen gegensätzlich. Sie haben aber eines gemeinsam: der Empfänger der Botschaft (hier: Kind) steckt in einer Zwickmühle, denn egal was er oder sie tut, es wird falsch sein.
Ich erkläre es kurz am Beispiel des blauen Bildes:

Verbale Doppelbotschaften:

Ein Elternteil (ET1) animiert das Kind, den anderen Elternteil (ET2) anzurufen. Soweit so gut.
Gleichzeitig deutet ET1 an, dass sich bei ihm just in diesem Augenblick unerträgliche Kopfschmerzen anbannen. So ein Zufall aber auch, wer hätte das gedacht.
Das Kind kann hier, egal, was es entscheidet, nur eine falsche Entscheidung treffen. Telefoniert es nicht, kann ET1 ihm vorwerfen: „Wieso hast du nicht ET2 angerufen? Ich hab dich doch extra gefragt!“. Typisch übrigens für Entfremderinnen und Entfremder, die inbrünstig beteuern, dass sie doch die Kontakte zum anderen Elternteil fördern würden. Selbstverständlich. Man ist ja schließlich eine gute Mutter/guter Vater.
Aber – und hier zeigt sich die fatale Besonderheit der hier abgebildeten  Doppelbotschaft: telefoniert das Kind tatsächlich mit ET2, sind Kopfschmerzen des ET1 die Folge. Das Kind bekommt schlechtes Gewissen und verzichtet lieber auf das Telefonat mit ET2, was zwar nach den Regeln der Doppelbotschaft auch falsch ist, aber da das Kind beim ET1 lebt, ist ihm dessen Zustand (überlebens-)wichtig. Das kleinere Übel wird also gewählt: Bevor das Kind dann den Abend mit einem sich vor Phantomschmerzen krümmenden ET1 quält und dann noch 3 Tage lang sein/ihr eisiges Schweigen ertragen muss, verzichtet es lieber auf den telefonischen Kontakt mit dem ET2.
So viel zu verwirrenden Worten.
Aber Doppelbotschaften können auch vollständig ohne Worte (nonverbal) vermittelt werden.

Nonverbale Doppelbotschaften:

ET1 übergibt das Kind an ET2.
ET1 winkt zum Abschied und lächelt, plötzlich kullern Tränen seine Wangen herunter, ET beginnt zu schluchzen, lächelt dabei aber krampfhaft weiter. Verstörend sogar für erwachsene Menschen. Für Kinder um das Vielfache schlimmer. Gerade solche perfiden Spielchen (hinterher heißt es oft: „Ich habe doch nichts gesagt, was wollt ihr von mir!) können traumatisierend auf Kinder wirken, die diese hilflose Verzweifelung des ETs 1 kaum ertragen können.
Auch hier sind beide mögliche Reaktionen des Kindes falsch. Geht das Kind, muss es Schuldgefühle für die Tränen des ET1 ertragen. Geht es nicht, heißt es hinterher: „Ich habe dir doch zugewunken und gelächelt, natürlich wollte ich, dass du zu ET2 gehst…“

Es geht aber auch noch weiter.

Paraverbale Doppelbotschaften.
Was ein wenig nach „paranormal“ klingt und irgendwie mit Gespenstern assoziiert wird, ist hier tatsächlich gespenstisch. Die hier als Beispiel genannte Botschaft „viel Spaß“ wird zwar mit den richtigen Worten und mit der passenden Körpersprache vermittelt, aber der Tonfall stimmt nicht. Ein Minimaler Unterschied im Tonfall reicht, um ein Gefühl der Unstimmigkeit hervorzurufen. Die Betonung des Wortes „Spaß“ oder „Papa“ zum Beispiel.

Wunderbar überspitzt und auf den Punkt gebracht hat es die Komikerin Martina Hill im nachfolgenden Beitrag. Achten Sie auf den letzten Satz (1:02) und auf die Melodie der Stimme.
„Dann wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit Papa und Petra“ – sagt die Komikerin, die in diesem Clip eine getrennt erziehende Mutter darstellt, welche ihr Kind auf ein Wochenende beim Vater „vorbereitet“.  So übertrieben die Darstellung insgesamt war: der letzte  Satz ist durchaus realistisch. Ein Lächeln, eine Zuwendung dem Kind, eine fürsorgliche Geste. Sogar ein Nicken, um das Gesagte zu bestätigen.
Alles passt.
Bis auf den Ton.
Der sprichwörtliche Ton, der die Musik macht, wurde hier bewusst überspitzt als das Mittel verwendet, um die Doppelbotschaft zu erzeugen und ist somit besonders gut wahrnehmbar.
Im echten Leben wird es viel subtiler eingesetzt. Der Ton ist dennoch wahrnehmbar und wirkt.

Video: Martina Hill, Knallerfrauen

4. Klare Kommunikation als Basis der Bindungsfürsorge.

Dass ein Elternteil den Kontakt zum anderen ET nach eigener Angabe fördert, sagt also noch nichts darüber aus, wie dieser Kontakt gefördert wird.
Das „Wie“ ist der Unterschied, der den Unterschied macht, denn eine Bindungsförderung auf die „double-bind“-Art kann nicht nur das Gegenteil bewirken, sondern unter Umständen auch zu Beeinträchtigungen und Schäden an der Seele und Psyche des Kindes führen.

Manipulation und Erpressung des Kindes sind mit Hilfe der Doppelbotschaften problemlos möglich und für mich ein klares Zeichen für eine mangelnde Erziehungsfähigkeit (in den hier geschilderten Fällen insbesondere für die abhanden gekommene Bindungstoleranz) dieses Elternteils. Sie hinterlassen tiefe Langzeitspuren bei Kindern und können in eigener Kommunikationsunfähigkeit  oder gar Beziehungsstörungen des späteren Erwachsenen münden. Mehr
noch: die manipulative Gestaltung der Bindungsfürsorge kann die Bindung
zum anderen Elternteil (und somit zu einem Anteil der eigenen Identität
des Kindes) erheblich schädigen.
Bei Überprüfung der Erziehungsfähigkeit (inkl. Bindungstoleranz) eines Elternteils sollte deshalb weniger das „Ob“, sondern vielmehr das „Wie“ im Vordergrund stehen. Das „Ob“ – also die Tatsache, ob ein Elternteil die Bindung fördert, sagt noch nichts darüber aus, wie dieser Elternteil dies durchführt. Das, was ich an Manipulationstechniken der Elternteile erlebe, bringt mich hin und wieder auf den Gedanken, dass in solchen Fällen KEINE Bemühungen um die Bindungsfürsorge seitens dieses Elternteils möglicherweise sogar besser für das Kind wären, als die „Bindungsfürsorge“ dieser Art.

Kinder, die bei einem Elternteil kontinuierlicher Manipulation ausgesetzt sind, benötigen wenigstens eine Bezugsperson – idealerweise den anderen Elternteil, die ihnen das Gegenteil vorlebt: eine klare und eindeutige Kommunikation, übereinstimmend auf allen Ebenen (verbal, nonverbal, paraverbal). Eine souveräne und kongruente Kommunikation (Vgl. V. Satir: „Selbstwert und Kommunikation“, und „Kommunikation. Selbstwert. Kongruenz.„).
Heißt: je klarer und eindeutiger Sie kommunizieren, umso besser – für das Kind und für Sie. Denn als Elternteil gewinnen Sie in den Augen des Kindes an Glaubwürdigkeit, wenn Sie in der Lage sind, eindeutige Botschaften zu versenden. Sie bieten dem Kind dadurch aber noch viel mehr. Denn Eindeutigkeit bedeutet auch: Stabilität. Für ein Kind kann es von essentieller Bedeutung sein, wenn wenigstens einer der Elternteile in der Lage ist, genug in sich selbst zu ruhen und bei sich selbst zu sein, um auf eine unmissverständliche, souveräne Art zu kommunizieren und klare Botschaften zu vermitteln.
Stabilität bedeutet wiederum Verlässlichkeit und Sicherheit.
Diese ist insbesondere für Trennungskinder eine der Voraussetzungen für eine stabile Entwicklung unter und trotz Trennungsbedingungen.
Die Bindungsfürsorge, die durch klare Kommunikation erreicht wird, gilt nicht nur der Bindung des Kindes zum anderen Elternteil, sondern ist auch eine Grundlage einer stabilen und belastbaren Bindung zwischen Ihnen selbst und Ihrem Kind.

Fragen? Impulse? Gesprächsbedarf?

Für Rückfragen oder individuelle Unterstützung im Bereich der  Kommunikationsgestaltung stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Schreiben Sie mir oder rufen Sie an. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie  hier.

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Gern unterstütze ich Sie individuell bei Ihrem Anliegen. Kontaktieren Sie mich telefonisch, über das Formular, per E-Mail oder Whatsapp!


2 Kommentare zu “Doppelte Botschaften als Werkzeug für Eltern-Kind-Entfremdung (EKE/PAS)

  1. Sulevia

    Und wenn man das alles weiß… wie kriegt man das Kind dann da raus ?

    • Anna Pelz - systemische Therapeutin und PAS-Coach

      Aus dem Entfremdungsstrudel – meinen Sie das?
      Hier halte ich es für sinnvoll, mit konkreten Beispielen zu arbeiten, um die Form und die Dynamik zu analysieren und Anhaltspunkte zu finden, um Unterschiede reinzubringen.


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