Eltern-Kind-Entfremdung: Real, zerstörerisch — und institutionell geleugnet.

Es ist doch schon sehr praktisch, dass man komplexe Probleme institutionell einfach wegdefinieren kann. Ein Stempel hier, ein Urteil da, ein paar hochgestochene Fachbegriffe – und zack, das Problem existiert nicht mehr. So ungefähr lief es 2023, als das Bundesverfassungsgericht die Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation) kurzerhand als „überkommen und fachwissenschaftlich widerlegt“ ettiketierte (BvR 1076/23) . Ein Freibrief für viele Gerichte, Jugendämter und Verfahrensbeteiligte, sich in familienrechtlichen Verfahren zurückzulehnen und zu sagen: „Na, wenn’s das offiziell nicht gibt, dann brauchen wir auch nichts tun. Das Kind soll erstmal zur Ruhe kommen, der Umgang wird ausgesetzt und gut is’. “

Das Tragische daran, was mir in meiner Arbeit tagtäglich begegnet: Die Kinder in hochstrittigen Trennungssituationen kommen dadurch mitnichten zur Ruhe. Sie leben weiter in einem Klima aus Manipulation, Verunsicherung, Ablehnung und Loyalitätskonflikten – egal, wie wir das Phänomen nennen.

Realität vs. Weg des geringsten Widerstandes

Ich nehme Eltern-Kind-Entfremdung ernst. Nicht, weil ich mich an einem Begriff festklammere, sondern weil ich jeden Tag mit entfremdeten Elternteilen arbeite und Unterlagen analysiere, in denen dieses Phänomen sichtbar und spürbar zerstörerisch wirkt: Kinder, die plötzlich voller Hass und Wut das ablehnen, was sie gestern noch geliebt haben. Eltern, die vor Gericht um bloßen Kontakt kämpfen. Jugendämter, Beratungsstellen, Verfahrensbeistände, die trotzdem die Auffassung vertreten, dass elterliche Manipulation mit autonomer Willensbildung eines Kindes gleichsetzbar und dass das Lippenbekenntnis “Ich tue doch schon alles, um den Umgang zu fördern” für bare Münze zu nehmen ist. Denn die Eltern-Kind-Entfremdung gibt es ja schließlich nicht.

Eltern-Kind-Entfremdung trotzdem unübersehbar machen

Was sich deshalb verändert hat, ist meine Herangehensweise. Anstatt mich auf den mittlerweile stigmatisierten Begriff zu konzentrieren, richte ich den Fokus auf das, was dahinter steckt und unbestreitbar ist: reale, sichtbare, schädliche Verhaltensmuster und hochdynamische Prozesse, die in hochstrittigen Trennungskonflikten auftreten – und die das Kindeswohl direkt beeinträchtigen. Ich mache schonungslos sichtbar, was institutionell gern übersehen oder bagatellisiert wird. Damit der institutionelle Handlungsbedarf indiskutabel wird.



Meine Arbeit stützt sich auf detaillierte Kausalanalyse unter Berücksichtigung der aktuellen internationalen und nationalen Forschungserkenntnissen, die auch nach 2023 weiterhin belegen, wie sehr diese Dynamiken die kindliche Entwicklung gefährden und schädigen. Das erlaubt mir, entfremdete Eltern Lösungs- und zielorientiert zu unterstützen – gerade dann, wenn ihnen in Verfahren oder gegenüber Fachleuten entgegengehalten wird, das Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung existiere nicht.

Meine Hilfestellung für entfremdete Eltern biete ich seit Jahren für ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz an.

Denn eines ist klar: Ein Phänomen verschwindet nicht, nur weil Institutionen den unbequemen Begriff aus ihren Wortschätzen streichen. Auch die Folgen für die betroffenen Kinder und ihre ausgegrenzten Elternteile sind real, messbar und oft lebenslang spürbar.

Forschung zur EKE nach 2023? Gibt’s. Man muss nur hinschauen.

Während hierzulande gern die Augen verschlossen werden, liefern aktuelle internationale Studien klare Erkenntnisse: Die Dynamiken, die wir als Eltern-Kind-Entfremdung beschreiben, haben nachweisbare, schädliche Effekte auf die kindliche Entwicklung – psychisch, körperlich sozial und emotional. Alles Aspekte des guten alten §1666 BGB.

Wer das ignoriert, ignoriert nicht nur Fakten, sondern riskiert auch langfristige Schäden für die Kinder oder segnet diese mit seiner Ignoranz ab.

Mein Ansatz in der Arbeit mit betroffenen Eltern ist deshalb klar: Um die Entfremdung zu beweisen und zu unterbinden, müssen wir weg von der Begriffsdebatte hin zu einer faktenbasierten kausalen Analyse des konkreten Verhaltens und der kindeswohlrelevanten Dynamiken. So kann Eltern-Kind-Entfremdung sichtbar und unübersehbar gemacht werden, um Fachleute oder Behörden in den Zugzwanng zu bringen, die immer noch behaupten, „Eltern-Kind-Entfremdung gibt’s nicht“.

Denn: Doch – die gibt es. Jeden Tag. In unzähligen Familien. Und solange die Systeme lieber den Kopf in den Sand stecken, statt klare Ansagen an die Entfremder*innen zu machen und die Ansagen vor allem konsequent umzusetzen, müssen es die Eltern selbst sein, die aktiv werden und der institutionellen Scheuklappen-Mentalität mit Sachlichkeit und Logik entgegnen.

Meine Hilfestellung für betroffene Eltern

Wenn Sie betroffen sind – als Vater, als Mutter oder auch als Großelternteil – und das Gefühl haben, dass Sie im Kampf um Ihr Kind alleine dastehen, machtlos sind und gegen die Wand reden, stehe ich an Ihrer Seite. Ich analysiere und werte die Dynamiken in Ihrer Situation aus, entwickle faktenbasierte Strategien, Argumentationen und Lösungsansätze, um Ihre Position gegenüber Fachstellen, Jugendämtern oder Gerichten zu stärken.

Lassen Sie uns in einem unverbindlichen und kostenlosen Vorgespräch gemeinsam klären, wie ich Sie fachlich unterstützen kann – sachlich und logisch unanfechtbar, strategisch und mit dem Blick auf das nachhaltige Wohl Ihres Kindes.

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Einige aktuelle Publikationen

Hine, B. et al. (2024): Alienating behaviours in separate mothers and fathers in the UK;

Hine, B. and Bates, A. et al (2024): The impact of parental alienation and intimate partner violence at fathers;

Meland, E., et al. (2024): Parental Alienation – a valid experience?

Palmieri, A. et al. (2024): Role of narcissism in parental alienation phenomenon. A narrative review.

Kruk, E., Harman, JJ. (2025) – Countering arguments against parental Alienation as a form of family violence and child abuse;

Salzgeber, J. (2024): Familienpsychologische Gutachten

Hallo mein Name ist Anna Pelz

Ich biete fachliche Hilfestellung bei induzierter Eltern-Kind-Entfremdung für betroffene Eltern, Familienmitglieder und Fachkräfte im Bereich der Familienberatung und des Familienrechts. Deutschlandweit (auch telefonisch und online).